Ratgeber » Richtig schlafen bei Rückenschmerzen

Die Schlafposition, von welcher abzuraten ist, ist die Bauchlage, da hier sowohl der Rücken als auch der Nacken in einer ungünstigen Position sind. Der Rücken befindet sich im Hohlkreuz und der Nacken wird permanent gedehnt. Beides trägt nicht zur Entspannung und Regeneration bei. Daher ist entweder die Seiten- oder die Rückenlage zu empfehlen.

Wer die Rückenlage bevorzugt kann zur Unterstützung der Wirbelsäule ein Kissen unter die Knie legen, dadurch wird die Lendenwirbelsäule entlastet und man liegt nicht im Hohlkreuz. In keinem Fall soll das Kopfkissen zu dick sein, da auch dies zu Nackenverspannungen führen kann. Hier kann auch die so genannte Stufenbettlagerung als angenehm empfunden werden. Hierbei werden, ebenfalls in Rückenlage, die Unterschenkel in einem 90° Winkel zu den Oberschenkeln gebracht und dann auf einen Kissenstapel oder entsprechend hohen Schaumstoffblock gelagert.

Wenn man die Seitenlage als angenehmer empfindet kann ein orthopädisches Kopfkissen dazu beitragen, dass der Hals abknickt und dadurch wiederum Verspannungen auftreten. Zusätzlich unterstützt ein Kissen zwischen den Knien die optimale Schlafposition. In der Seitenlage befindet sich die Wirbelsäule im besten Fall in einer, von der Seite betrachtet, geraden Position.

Neben der Position des Körpers ist die Wahl der Unterlage von entscheidender Bedeutung. Matratzen, die zu weich sind stützen die Wirbelsäule nicht ausreichend und fallen somit in eine ungünstige, anatomisch nicht korrekte, Stellung. Ist im anderen Fall die Matratze zu hart entstehen Druckpunkte an anderen Stellen des Körpers. Dies kann das Becken oder die Schulter sein, insbesondere bei Seitenschläfern kann dies sehr unangenehm sein. Um hier die optimale Matratze auszuwählen ist eine fachkundige Beratung empfehlenswert. Ebenso entscheidend ist das Lattenrost, welches die Basis des Bettes bildet.