Osteoporose der Wirbelsäule

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erscheinung, bei welcher die Dichte der Knochenmasse abnimmt, weshalb auch von Knochenschwund gesprochen wird. In der Regel betrifft die Osteoporose Menschen in fortgeschrittenem Alter, bei Frauen kann sie auch nach den Wechseljahren auftreten.

Die Osteoporose der Wirbelsäule kann äußerst schmerzhaft sein und führt zu einer gewissen Instabilität mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Anfänglich bemerkt der Betroffene meistens nichts von seiner Erkrankung, häufig ist die Osteoporose bereits weiter fortgeschritten, wenn der Patient einen Arzt aufsucht. Dann sind die Veränderungen in der Regel auch schon auffallend auf dem Röntgenbild sichtbar. Wichtig ist jedoch bei der Osteoporose eine möglichst frühzeitige Therapie, da die Erkrankung ansonsten immer weiter fortschreitet.

Es gibt jedoch auch die so genannte sekundäre Osteoporose, die durch Erkrankungen oder äußere Faktoren begünstigt wird. Es kann zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse vorliegen, ein Diabetes mellitus oder auch eine Rheuma-Erkrankung. Auch Menschen, die übermäßig Alkohol oder Nikotin konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko, an einer Osteoporose zu erkranken. Frauen sind wesentlich häufiger davon betroffen, rund 20 bis 40 Prozent der deutschen Frauen in den oder nach den Wechseljahren sollen an einer Osteoporose leiden.

Der Knochenabbau ist bei jedem Menschen etwa ab dem 40. Lebensjahr verstärkt, wenn eine Osteoporose vorliegt, erfolgt der Knochenabbau jedoch noch wesentlich massiver. Erst ab dem 50. Lebensjahr macht sich dann die Osteoporose der Wirbelsäule bemerkbar. Im Grunde ist Vorbeugung der beste Schutz, so dass unbedingt auf genügend Bewegung und eine ausreichende Versorgung mit Calzium und Vitamin D geachtet werden sollte. Der Arzt kann auch eine Messung der Knochendichte vornehmen, falls der Verdacht auf Osteoporose vorliegt.

Anfangs hat der Betroffene keine Beschwerden, im weiteren Verlauf kann es jedoch zu stärkeren Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Verformungen der Wirbelsäule kommen. Die Therapie besteht in der Einnahme von Vitaminpräparaten oder der Gabe von so genannnten Bisphosphonaten, welche für eine Zunahme der Knochendichte sorgen sollen. In einigen Fällen kann auch eine Hormontherapie mit Östrogenen sinnvoll sein.